harenberg - aktuell´99:

  ENTWICKLUNGS-

LÄNDER

 

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Als Entwicklungsländer bezeichnet man rund 170 vorwiegend auf der Südhalbkugel der Erde liegende Staaten, die im Vergleich zu den Industrienationen ein niedrigen Pro-Kopf-Einkommen, geringe Arbeitsproduktivität, eine hohe Arbeitslosen- und Analphabetenquote, eine mangelnde Infrastruktur und die Abhängigkeit von Rohstoffausfuhren aufweisen.

47 vorwiegend schwarzafrikanische Länder bilden unter diesen die sogenannte ´Vierte Welt´.

Die Industrieländer hatten Ende der 90er Jahre mit 1/6 der Weltbevölkerung mehr als 50% Anteil an der Weltwirtschaft.

Die Entwicklungsländer mit rund 3/4 der Weltbevölkerung kamen auf rund 39%

Ihr Wirtschaftswachstum lag mit 1996 4,7% allersings höher als das der Industrieländer (2,3%) im Schnitt  -   mit sehr großen Unterschieden freilich.

Die bevölkerungsreichsten unter ihnen (China, Indien, Indonesien, Brasilien, Rußland) könnten, Wirtschaftsreformprogramme vorausgesetzt, ihren derzeitigen Anteil von 8-10% am Welthandel bis 2020 verdoppeln.

Entsprechend stieg der Privatkapitalzufluß in diese Regionen von 1% des BIP 1990 auf 4,5% 1996.

 

 

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