©gabriele weis

  6.2. kurzversionsfolge:    DIE WELT ZWISCHEN 1945 UND 2000

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su - osteuropa

 

 

 

ZENTRALE SOWJETISCHE NACHKRIEGS-OPTIONEN:

 

·          Sicherheit vor D wie vor den USA

·          Entschädigung

·          Weltgeltung als kommunistische Supermacht

 

 

Schon bald nach 1945 wurde deutlich, dass die Sowjetunion unter Stalin die Beschlüsse von Jalta und Potsdam dazu nutzte, die von der Roten Armee "befreiten" Gebiete nach sowjetischem Muster umzuformen. 

 

Diese Sowjetisierung verlief in allen sowjetischen Einflussgebieten ähnlich:

·           Ausschaltung der politischen und wirtschaftlichen Führungsschicht,

·           Gleichschaltung der Parteien,

·           Besetzung zuerst der wichtigsten, dann aller Ministerien durch Kommunisten,

·           Bodenreform und Verstaatlichung,

·           Unterdrückung jeglicher Opposition.

Von der Ostsee bis fast zum Mittelmeer sollte ein Gürtel von wirtschaftlich, politisch und militärisch von der Sowjetunion abhängigen Satellitenstaaten eine Sicherheitszone gegenüber neuen "faschistischen Aggressoren" und "kapitalistischer Einflussnahme" bilden.  Ein "Eiserner Vorhang" aus Stacheldraht und Minen trennte fortan Europa, verlief mitten durch Deutschland und unterband jegliche Kontakte zwischen West und Ost.

 

Darüber hinaus wollten die Sowjets ihren Einflussbereich weiter ausdehnen.

Deshalb unterstützten sie die Kommunisten im Bürgerkrieg in Griechenland ...

... und setzten die Türkei wegen der Freigabe der Meerengen unter Druck.

 

 

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