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 zurück-pfeil.gif (2419 Byte) 6.2.  20.JHD-2: ideologisches zeitalter 9: DIE ´REVOLUTION´ VON 1918 IN DEUTSCHLAND

> WEIMARER REPUBLIK 1919-1933:
  
l-buch.jpg (1728 Byte)WR  - UNTERGANGSKRISE  1929-1933
 
lemo chronik:
1929 |
1930 |1931 |1932 |1933 |1934 |1935 |1936 |1937 |1938 |1939 |
1940 |1941 |1942 |1943|1944|1945
 freikorps1|freikorps2
 uspd/spartakusbund/kpd|   spd|zentrum|ddp|dvp|   dnvp|nsdap

...die kabinette1

...die kabinette2

KAMPFBÜNDE: roter frontkämpferbund|eiserne front|reichsbanner schwarz-rot-gold|stahlhelm|sa|ss|

 

PERSONEN-INFOS l-weiter.gif (2419 Byte)

 
 
 
 

1929  neue Probleme:

New Yorker Börsen-Krach + WWK

neue   Krisenphase in D:

Präsidialzeit

 

 

1929 ff:   das Problem, gegen das erst einmal nichts hilft  - die Weltwirtschaftskrise

 

sie resultuiert aus:

  =  WELTWEITE REZESSION, die die alles beengende Neigung zum allseitigen Protektionismus so verschräft, daß die Rezession sich darüber vollends dynamisiert!

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    Politische Folge in D:

    Das letzte SPD-geführte Kabinett Müller demissioniert 1930, weil es die Krisenfolgen  für die Arbeitslosenversicherung nicht zu bewältigen weiß, obwohl der Koalitionsstreit nur um einen Zehntel-Beitragserhöhungspunkt geht

     

     

     

    1930-1933:  Präsidial-Zeit

    1930-32  HEINRICH BRÜNING

    1932  FRANZ VON PAPEN

    1932/3  KURT VON SCHLEICHER

    1933 PAPEN

    1933 - 30.1.  HITLER/Papen/Hugenberg

     

     

     

    Der Übergang zum Präsidialsystem

     Die Wirtschafts- und Finanzkrise weitet sich zu einer Krise des parlamentarischen Systems aus, als die letzte auf einer parlamentarischen Basis gebildete Regierung, die Regierung der großen Koalition unter Hermann Müller, zerbricht.

     Die ´Frankfurter Zeitung´ kommentiert das Ende der großen Koalition:

    "Die künftige Regierung, wie sie auch aussehen möge, muß aus Männern bestehen, die die Verfassung zu wahren entschlossen sind und sich auf Parteien und Gruppen stützen, die dafür ihrerseits Gewähr leisten. Die parlamentarische Demokratie hat gestern eine Schlappe erlitten, schon droht für die Steuerreform der Artikel 48 - wir dürfen nicht ins Schlittern kommen".

     

    Die Zahl der Arbeitslosen übersteigt bereits weit die Zahl von 800000, für die Versicherungsrücklagen vorhanden sind.

    Über die deshalb notwendig gewordene Änderung des Gesetzes über die Arbeitslosenversicherung kommt es im Reichstag zum Bruch: Die SPD scheidet aus der Regierung aus.

     

     

    1930-32  REGIERUNG BRÜNING (Zentrum)

     

     

     

     

     

     

     

     

    Personen im Spiel um die Macht

    Gegen seine innere Überzeugung, unterstiitzt von ´Sozis´ und ´Katholen´, wird am 10. April 1932 der greise Feldmarschall von Hindenburg nochmals auf 7 Jahre zum Reichspräsidenten gewählt.

     Unter dem Einfluß verschiedener Berater und Interessenten läßt er nach der Wahl seinen damaligen Kanzler, den Zentrumsabgeordneten Heinrich Brüning überraschend fallen.

    Vertraute des Reichspräsidenten :   der "in der Verfassung nicht vorgesehene Sohn des Reichspräsidenten", Oskar v. Hindenburg, Staatssekretär Meißner, Franz v. Papen und General Kurt v. Schleicher.

     

     

    Juni-Dezember 1932  REGIERUNG PAPEN (parteilos)

     

    Lanciert von dem politisierenden General Kurt v. Schleicher macht Hindenburg im Juni 1932 den leichtfertigen (Spitzname: ´Herrenreiter´) Franz v. Papen zum Reichskanzler.

     Als man Schleicher darauf aufmerksam macht, daß ´Papen doch kein Kopf sei´, antwortet dieser: 

    "Das soll er ja auch nicht sein, aber er ist ein Hut."

    Als "Fränzchen" sich jedoch selbständig zu machen beginnt und nicht mehr gewillt ist, als Werkzeug des alerten General v. Schleicher zu fungieren, tritt dieser aus den politischen Kulissen hervor, um nach einer Intrige gegen v. Papen nun selbst das Kanzleramt zu übernehmen.

     

    Aufhebung des von Brüning erlassenen SA- und SS-Verbots

    Juli 32:

    Reichstagswahlen:  NSDAP stärkste Partei

    Staatsstreich der Reichsregierung gegen die Regierung Preußenes  -  Absetzung der dort amtierenden sozialdemokratischen Regierung Braun ...

    ... aber:  Papens Plan, einen autoritären ´neuen Staat´ unter Ausschaltung des Reichstages und gestützt auf die Reichswehr zu schaffen, mißlingt - Reichswehrminister General von Schleicher stellt sich Papens Absicht entgegen

    Die Regierung Papen wird im Reichstag wegen der Notverordnungen zur Durchführung des ´Papen-Plans zur Ankurbelung der Wirtschaft´ niedergestimmt

    Tolerierung durch die NSDAP

    Papen wird entlassen

     

    November 1932: erneute Reichstagswahlen  //  Verluste der NSDAP

     

     

    Dezember 1932  REGIERUNG SCHLEICHER (Reichswehr)

     

    sein Versuch, eine Spaltung der NSDAP mit Hilfe des antikapitalistischen Flügels von Partei und SA unter Gregor Strasser herbeizuführen, schlägt fehl

    ergebnislose Verhandlungen auch mit den christlichen und freien Gewerkschaften, den Mittelparteien und der SPD zur Unterstützung der Regierung

     

    Die Kontakte zwischen Schleicher und Strasser hatten Folgen für das Wahlergebnis.

     

    Die NSDAP kann aber trotz des rückläufigen Wahlergebnisses ihre Geschlossenheit bewahren.

    Jan. 33 Wahlsieg der NSDAP in Schaumburg-Lippe

     

    Auch der Reichspräsident ist höchst irritiert über Schleichers ´Politik der Kehrtwendung´  -   die Idee einer Sammlungspolitik aller republikanischen Kräfte gegen den nationalistisch-sozialdarwinistisch-rassistischen Hauptflügel der NSDAP unter Zugriff auf dessen sozialistisch, sprich: antikapitalistisch orientierte Kräfte

    Er lehnt   - u.a. unter dem Einfluß des nach wie vor sein Vertrauen genießenden Papen -  trotz der verfahrenen Situation die Erklärung der Staatsnotstandes, die erneute Auflösung des Reichstages und Neuwahlen ab

    Die Regierung Schleicher tritt zurück

     

     

    Am 4. Januar 1933 treffen sich Franz v. Papen und Adolf Hitler im Hause des Kölner Bankiers Schröder, um hier die Gespräche einzuleiten, die Adolf Hitler den Weg zur Kanzlerschaft frei machen sollen.

     

     

     

    Die KPD und das Ende der Weimarer Republik - Das politische Dilemma der KPD

     

    ...

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