©gabriele weis

3.9.investiturstreitzurück-pfeil.gif (2419 Byte) l-weiter.gif (2419 Byte)3.11.mongolensturm

 l-buch.jpg (1728 Byte)3.10.  KREUZZÜGE:

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Das christliche Abendland war seit der Jahrtausendwende zunehmend stärker und vielfältiger geworden ...

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Die Welt, in der das Frankenreich groß geworden war (5.-10.Jhd.) und sich schließlich in das Königreich Frankreich und das ´Heilige Römische Reich´, das deutsche Reich also, aufgeteilt gehabt hatte (10.Jhd), war zu keinem Zeitpunkt nur von Frankenkönigen, späteren Kaisern und Päpsten allein bestimmt gewesen...

... in dieser Welt hatte es noch aus Römertagen die ganze Zeit ein weiteres christliches Weltreich gegeben:  das Byzantinische Reich, hervorgegangen aus dem öströmischen Reich der Spätantike  -   Hauptstadt:  Byzanz (ehem. Konstantinopal, seit 1453 Istambul).

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Nie hatte dieses Reich die Vorherrschaft der Päpste über die christliche Kirche anerkannt gehabt.

So war im byzantinischen Herrschaftsbereich in frühmittelalterlicher Zeit eine eigene, von Rom unabhängige Form des Christentums entstanden, die sogenannte griechische Orthodoxie, die sich in einer eigenen, der griechisch-orthodoxen Kirche organisierte und die Missionierung der slawischen Völker übernahm, die seit dem 6./7. Jhd. den Osten Europas besiedelten...

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... seinen inneren Zusammenhalt suchten die Päpste über den Investiturstreit l-weiter.gif (2419 Byte) zeitgemäß zu gestalten ...

 

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... unterdessen schwächte sich die mittelmeerische Macht des den Süden der europäischen Welt begrenzenden Araberreiches seit der Jahrtausendwende beständig ab ...

... und bot den Europäern so neue Expansionsmöglichkeiten ...

 

 ... zur Geschichte des Araberreichs:

>>> im westlichen Mittelmeer war die Araberherrschaft also seit der Jahrtausendwende am Bröckeln

 

Auch im Osten des Mittelmeerraumes war die Herrschaft der Araber seit dem 11. Jhd. nicht mehr unangefochten:  erste Türkenstämme drangen dort in den arabischen Machtbereich ein   -  die Seldschuken.  Sie ließen sich islamisieren...

 

Die Ausbreitung der Seldschuken

 

 

Die Christen des Abendlandes, allen voran die Päpste, hatten all diese machtpolitischen Veränderungen im Süden Europas nicht zuletzt auch als Glaubenskampf begriffen:

römisch-christliches Weltreich gegen islamisches Weltreich

 

Die Geschichte des europäischen Mittelalters ist nicht denkbar ohne die Kulturkonkurrenz zwischen christlicher und islamischer Welt.

Im Zentrum beider Kulturen steht die Verehrung desselben einen und einzigen Gottes, dessen Bild und Verehrung sich im Judentum entwickelt hatte:  Die Juden nennen ihn ´Jahwe´, die Christen ´Gott´ in der `Dreieinigkeit von Vater, Sohn und Geist´, die Anhänger des arabisch-islamischen Propheten Mohamed ´Allah´.

Während das Judentum namentlich in der europäischen Welt des Mittelalters nur eine abgedrängte, wenn auch entwicklungshelferisch unverzichtbare, Außenseiterrolle behielt...

...stand die Kulturkonkurrenz zwischen christlicher und islamischer Welt immer wieder im Vordergrund des politischen (732; Kreuzzüge; Reconquista) und wirtschaftlichen(Orienthandel) Geschehens

Beide Religionen gehen von einem einzigen Gott als Weltschöpfer, Weltheiler und Weltrichter aus.  Die Menschheitsgeschichte ist in beiden Kulturkreisen Heilsgeschichte

Politik und Religion gehören zusammen  - die staatliche Ordnung ist folglich eine Theokratie (`Gottesherrschaft´durch Stellvertreter)

in der christlichen Welt ist die politische und religiöse Stellvertretung Gottes auf zwei Machtpole verteilt: die weltlichen Fürsten, an ihrer Spitze der Kaiser und die kirchlichen Amtsträger, an ihrer Spitze der Papst in Rom

in der islamischen Welt ist die politische und religiöse Stellvertretung Allahs allein dem Propheten Mohammed zunächst, später seinen arabischen Nachfolgern, den Kalifen zugewiesen;  noch später, als die Türken die islamische Welt beherrschen, dem Sultan.

 

 

 

Das Vordringen der türkischen Seldschuken im 11. Jhd. und deren erster Vorstoß bis ins ´Heilige Land´  - nach Palästina mit den religiösen Zentren von Juden, Christen und Arabern also -   ...

 

... bündelte sämtliche europäischen Umwälzungsentwicklungen der Zeit  (Normannenreichsgründungen, Reconquista und Investiturstreit)  zu einem neuartigen glaubenskämpferischen Großunternehmen:

 

den Kreuzzügen

 

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Unter dem Einfluß dieser Umwälzungsentwicklungen begann man die römisch-christliche Weltreichs-Theokratie neu zu definieren:

Die Schwäche der Araber bot die scheinbar einmalige Chance, die Zahl der miteinander rivalisierenden und sich auf die großten und einzigen Eingottreligionen der Welt stützenden Weltreiche der Zeit zu verringern   -  und zwar zugunsten des römisch-christlichen Weltreiches.

Diese zumindest vage Machterweiterungsmöglichkeit machte zeitgleich eine Umstrukturierung des Verhältnisses der mittlerweile zahlreichen christlichen Königreiche des Abendlandes zueinander und zu den Päpsten erforderlich:   -  Deshalb nicht zuletzt auch der Investiturstreit!!

 

Was einst ein theokratisches Zweigespann aus Kirchenstaat und Frankenreich gewesen war, hatte sich inzwischen zu einem verwirrenden Bündel von Reichen entwickelt  -  alle irgendwie ein Gegenüber von Papst und Kaiser, und doch auf ihre Unabhängigkeit bedacht:

 

War es nicht ideal, all diese römisch-christlichen Reiche (alle aus Theo 2 + 3 entsprungenen) neu durch den Papst und mit Hilfe eines gemeinsamen Großunternehmens, wie es ein gemeinsam geführter Glaubenskrieg darstellte, zu bündeln?

Und bot sich nicht zu einem solchen Unternehmen die optimalste Möglichkeit, als der byzantinische Kaiser im Westen um Hilfe bat?

Überlegungen solcher Art mögen den Papst des Jahres 1095  - Urban II. -  zu seinem Kreuzzugsaufruf bewogen haben:

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Ende des 11. Jhds. brach Europa deshalb zu den Kreuzzügen auf:

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dem in all den mittlerweile geordneten Königreichen Europas immer beschäftigungsloser gewordenen europäischen Rittertum kam die Kreuzzugsidee nur recht

Für nicht wenige Arme  - deren Zahl mit der wachsenden Bevölkerung Europas und dem sich seit der Jahrtausendwende mit zunehmendem Schwung entwickelnden, städtisch gvorangetriebenen Wirtschaftsleben im Wachsen -  für nicht wenige Arme also, ergab sich im Rahmen der Kreuzzugsidee die Möglichkeit, ihrem Elend zu entfliehen

Mit dem neu erwachten Stadtleben entstanden auch neuartige Spannungen zwischen christlicher Reichsbevölkerung und der Minderheit von jüdischen Fernhändlern, die seit den Zeiten Karls des Großen mit Hilfe kaiserlicher Privilegien die Agarwirtschaft der Zeit an die mittelmeerische Verkehrswirtschaft angeschlossen gehalten hatten. 

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Seit die Europäer wieder selber Handel zu treiben begannen und ein immer eigenständigeres europäisches Handwerk nach Absatzmöglichkeiten suchte, empfand man die hervorragend funktionierenden jüdischen Fernhandelsbeziehungen zunehmend als lästige Konkurrenz.

Was lag in Gleubenskriegszeiten näher, als unterwegs erst einmal im eigenen Land dem Kreuz die volle Geltung zu verschaffen und sich so die religiöse Minderheit der Juden, da sie ja nun einmal wirtschaftlich zu lästig geworden war, scheinbar gleubwürdig vom Hals zu schaffen...

 So begleiteten blutige Judenpogrome (=Ausschreitungen gegen die jüdische Minderheit) die Kreuzfahrten von Anfang an.  

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 Bis sie gar an den jeweiligen Zielen in der Levante waren, wurden diese Züge nicht selten zur blutigsten und gewissenlosesten Veranstaltung, zu der sich das mittelalterliche Europa bis dahin verstiegen hatte  -  ein Ventil für zahlreiche innereuropäische Spannungen

Das so Begonnene zu sichern, wurde mehr als ein Kreuzzug notwendig:  Für Europas Könige war die Sache bald interessant geworden  -  jeder einzelne suchte dabei für sich und sein Reich nach Bedeutungsgewinn

Antiochia

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1. kreuzzug

1096 - 1099

Kreuzzugaufruf Papst Urban II. 1095 ( " Gott will es " ), die christliche Kirche im Heiligen Land vor den Übergriffen der Mohammedaner zu schützen.

330 000 Menschen, wovon nur 40 000 das Heilige Land erreichten, Ritter, vorwiegend Burgunder, Provenzalen, Lothringer und Normannen aus Süditalien

Herzog Gottfried von Bouillion von Nieder-Lothringen, Graf Raimund von Toulouse; Herzog Roman von der Normandie und Bohemund von Tarent.

Landweg über den Balkan; Land- Seeweg über Sizilien, Griechenland

Eigenfinanzierung durch Verkauf von Hab und Gut und kirchliche Zuschüsse, Ablass, Spenden

1099 Gründung des Königreichs von Jerusalem

 

1096 brachen  fünf Heere zum ersten Kreuzzug auf.

 

 

 

Kreuzfahrerlager

 

 

Belagerung Antiochias

 

Zeitlich versetzt zwischen Ende 1096 und Anfang 1097 erreichten sie Konstantinopel.

1097 wurden die anatolischen Seldschuken von den Kreuzrittern nahezu vernichtet.

1098 wurde Antiochia im Norden Syriens erobert. Nachdem 1099 Jerusalem eingenommen wurde und fast jeder Einwohner abgeschlachtet wurde, kehrte der Grossteil der Kreuzritter nach Europa zurück.

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Die Eroberung Jerusalems1099

 

Maschine zum Schleudern von ´Griechischem Feuer´; 

 

 

 

Die Isoliertheit und relative Schwäche der islamischen Streitmacht machte den Sieg beim ersten Kreuzzug möglich.

 Die nachfolgende Generation befand sich mitten in der Wiedervereinigung des Islams im Mittleren Osten.

 

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2. kreuzzug

1147-1149

 

Zengi, Emir von Mossul, erobert 1144 den Kreuzfahrerstaat Edessa

240 000, 90 000 erreichen das Heilige Land

König Konrad der III, Friedrich von Schwaben (Barbarossa), Ludwig VII von Frankreich

Ludwig VII erhebt eine Kreuzzugssteuer, sonst Eigenfinanzierung

von Metz, Regensburg über Ungarn und Serbien

Gescheitert, Status der Unbesiegbarkeit geht den Kreuzfahrern verloren

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Edessa

 

 

 

 

Konrad III. vor Konstantinopel

 

 

Karte des östlichen Mittelmeerraumes und des Heiligen Landes mit Jerusalem.

Die Karte, die Babylonien fälschlicherweise südlich von Ägypten lokalisiert, enstand im 13. Jahrhundert. Die Kreuzfahrer landen in Ägypten, Jerusalem ist durch die Grabeskirche und die Kreuzigung auf Golgatha charakterisiert

 

 

 

Der zweite Kreuzzug wurde vom Papst  Eugen III.  1145 ausgerufen, nachdem islamische Kampftruppen die Stadt Edessa einnahmen und den Status der Kreuzritter dadurch innerhalb dieser Region zerstörten.

Doch der zweite Kreuzzug begann schon weniger Erfolgreich.

So geriet zum Beispiel das deutsche Heer in Anatolien in einen Hinterhalt, so dass nur wenige entkamen.

Ähnlich erging es den französischen Kreuzfahrern, so dass 1148 nur wenige Ritter Jerusalem erreichten.

Der missglückte Versuch, Damaskus zu erobern veranlasste die Franzosen zur Heimkehr.

Da der zweite Kreuzzug gänzlich scheiterte war die Macht der Christen im Heiligen Land nicht großartig ausgebaut.

Unter Sultan Saladin fegten die ägyptischen Truppen 1187 durch die meisten der Festungen die von den Kreuzfahrern gehalten wurden.

 

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Jerusalem musste im Oktober des Jahres übergeben werden

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3. kreuzzug

1189-1192

 

Verlust Jerusalems 1187

350 000, 280 000 erreichen das Heilige Land

Phillip II von Frankreich, Friedrich I, Richard von England

In Frankreich Erhebung des Saladin-Zehnt, im Reich Eigenfinanzierung

Das deutsche Heer von Regensburg über den Balkan bis nach Kleinasien; Engländer und Franzosen kombinieren den Land-/Seeweg

Vertrag mit Saladin der freien Zugang nach Jerusalem bietet

 

 

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Auf die Übergabe Jerusalems hin wurde von Papst Gregor der dritte Kreuzzug ausgerufen, dessen Ziel die Rückeroberung Jerusalems war. Es schlug fehl.

 

 

Es gelang allerdings, Saladin eine Kette von Städten an der Küste des Mittelmeeres abzuringen.

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.Saladins Fahne

 

Saladins Reiterei

 

 

 

Festung Saladins in Kairo

 

 

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Die mächtige Kreuzfahrerburg Crac des Chevaliers, 12./13. Jh. im heutigen West-Syrien. Sie wurde 1271 von den Mamelucken erobert.

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1190 ertrinkt der Führer des deutschen Heeres Kaiser Friedrich I. Barbarossa beim Baden in einem anatolischen Fluss ( Saleph ), am 10. Juni.

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4. kreuzzug

1202-1204

 

Eroberung Ägyptens, Papst Innozenz III fordert die Wiederherstellung des Königreiches Jerusalem

30 000, vorwiegend Nordfranzosen

Graf Bonifaz von Montferrat, Graf Ludwig von Blois, Graf Balduin von Flandern

 

 

Finanzielle Schwierigkeiten und venezianische Interessenpolitik führen zur Eroberung und Plünderung Konstantinopels ( 13. April 1204 ) und 1204 zur Errichtung des Lateinischen Kaiserreichs.

 

 

Papst Innozenz III.

 

 

Belagerung Damiettes

 

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Der vierte Kreuzzug von  wurde trotz finanzieller Schwierigkeiten ausgeführt und Konstantinopel geplündert.

 

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Der missglückte Angriff auf Kairo ließ von 1217-1221 auch den fünften Kreuzzug scheitern.

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5. kreuzzug

1228/29

 

Kaiser Friedrich II löst sein Krezzugsgelübde von 1215 ein, trotz der päpstlichen Bannung zieht er ins Heilige Land ein

70 000, 60 000 kommen durch

Kaiser Friedrich II, Hermann von Salza, Deutschordens- meister

Durch den Kaiser mit alleiniger Verantwortung

Seeweg über Brindisi, Zypern nach Palästina

Der Kaiser gewinnt Jerusalem zurück, dazu Bethlehem und Nazareth, krönt sich zum König von Jerusalem

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1228 schiffte sich der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Friedrich II in das heilige Land ein um mit diplomatischen Verhandlungen einen Vertrag zu erhalten der den Kreuzrittern Jerusalem wieder übergab und zehn Jahre lang vor neuen Angriffen schützte.

 

 

 

 

Der Deutsche Orden

 

 

Der deutsche Orden ist einer der drei einflussreichsten Ritterorden zur Zeit der Kreuzzüge.

 

Seine Gründung wird auf das Jahr 1190, nach Beginn des dritten Kreuzzuges datiert.

Der Orden wurde vom damaligen Papst Innozenz III bestätigt.

Die Gründungsgeschichte liest sich so wie die des Johanniterordens. Ein deutscher Pilger gründete in Jerusalem ein Pilgerhospital, das bald viele deutsche zu fördern suchten.

 

Die Regeln des Ordens sollten denen des Johanniterorden gleichen wenn es um die pflege der Armen und Kranken ging. Ebenso gab es Abschnitte der Templerregeln die für Mönche und Ritter Gültigkeit fanden.

Im Kampf gegen die Ungläubigen traten auch die Mitglieder des Deutschen Ordens in einem Ordensgewand auf. Man einigte sich auf einen weißen Umhang mit einem schwarzen Kreuz.

 

1209 wurde dann Hermann von Salza zum Großmeister

( Hochmeister )gewählt.

Verbissen suchte er die Gleichstellung seines Ordens mit denen der Templer und Johanniter. 1217 wurde dem Deutschen Orden in Sizilien die gleichen Rechte wie den anderen beiden großen Orden zugesprochen.

Papst Honorius III verlieh dann dem Orden das Privileg des Teilablasses für Almosen, so das als bald Schenkungen zur Haupteinnahmequelle des Ordens wurden. Wie auch bei den Tempelrittern wurde das idealistische Weltbild des Ordens schon bald durch irdisches Machtstreben abgelöst, so das der Kampf und nicht die  Pflege, wie bei den Johannitern, im Vordergrund stand.

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6. kreuzzug

1248 bis 1254

 

Der französische König Ludwig IX, der Heilige, gelobt, das Heilige Land zu retten

25 000 Franzosen, 10 000 kommen durch

Ludwig IX.

Besteuerung der Kirche durch den Kreuzzugszwanziger

Seeweg von Marseille über Zypern nach Ägypten

Gescheitert, König muss frei gekauft werden 

 

Die Moslems eroberten 1244 Jerusalem erneut zurück woraufhin der französische Koenig Ludwig IV eine größere Expedition organisierte und finanzierte.

 

 

 

 

 

Der König wurde beim gescheiterten Angriff auf Kairo, 1250, gefangen genommen und musste eine große Summe Lösegeld entrichten um seine Freiheit wieder zu erlangen. Die Mamelucken Dynastie eroberte nach und nach die Festungen der Kreuzritter.

 

Bild "kreuzritterfestung_akko.504x340.jpg" [504x340]

Unter dem Namen Saint Jean d’Acre war die Stadt Akko in der Zeit von 1229 bis zur Eroberung durch die ägyptischen Mamelucken 1291 eine der letzten Kreuzfahrerbastionen im Heiligen Land. Die Aufnahme zeigt einen Teil der ehemaligen Befestigungsanlagen aus dem 18. Jahrhundert.

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7. kreuzzug

1270

 

Ludwig IX will Sultan von Tunis bekehren

25 000 Franzosen, 10 000 kommen durch

Ludwig IX, Karl von Anjou

Durch den König

Seeweg

König Ludwig IX stirbt am 25. August 1270 vor Tunis, Karl von Anjou bricht das Unternehmen ab.

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  • Folgen:

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    • Nicht nur im Bereich der Medizin konnten die Christen viel von den morgenländischen Ärzten lernen. Auch die moslemischen Gelehrten waren den des Abendlandes überlegen (z.B. Mathematik).

    • Das Kennenlernen von islamischen Gütern (z.B. Gewürze) hat einen verstärkten Handel mit den Türken zu folge.

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Der Erfolg im Sinne der Idee blieb am Ende aus:

-  sowohl militärisch-machtpolitisch...

... als auch, was die erhoffte Machterweiterung der Päpste an der Spitze eines gesamteuropäisch-vorderasiatischen römisch-christlichen Weltreiches anging...

 

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Statistik

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Profiteure waren vor allem die oberitalienischen Städte, die an den verschiedenen Kreuzzugsunternehmungen zum Teil immens verdienten  der von ihnen mitveranlaßte 4. Kreuzzug diente der Zerschlagung des Byzantinischen Reiches und der bis dahin neben Bagdad weltgrößten Handelsstadt der damaligen Zeit!

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