©gabriele weis

2.5.frankenreichzurück-pfeil.gif (2419 Byte) l-weiter.gif (2419 Byte)2.7.heiliges römisches reich (deutscher nation)

 l-buch.jpg (1728 Byte)2.6.  ARABERREICH:

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Der beispiellose Erfolg des Islam

- von Theo 4  also  -

hatte verschiedene Gründe.

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-   Die wichtigsten:

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·      Die Araber hatten als geschlossene Einheit gekämpft  - von Kalifen (den Nachfolgern des Propheten Mohamed) geführt -  die alle politische, militärische und religiöse Gewalt besaßen.

·      Das Volk der Gläubigen sollte Allahs Willen auf Erden durchsetzen  -  wo sich Widerstand erhob, auch mit dem Schwert.

·      Das muslimische Volk der Gläubigen war felsenfest davon überzeugt, im Besitz der einzig wahren Religion zu sein.  Denn Mohamed, so sagte ihr Glaube, sei der letzte, der endgültige Prophet des einzigen Gottes Allah gewesen.

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Die Kalifen hatten die Muslime zum ´Heiligen  Krieg´ angefeuert, wie es der Koran befahl:  

„Kämpfet, bis keine Bedrohung mehr ist und alle Anbetung Allah allein zukommt...  Streitet wider die, die weder an Gott noch an den Tag des Gerichts glauben!  Streitet auch wider die Christen und Juden, bis sie bereit sind, Tribut zu zahlen und sich zu unterwerfen!“

 -  Doch nur Verteidigung sei erlaubt:   „Kämpfet gegen diejenigen, die euch bekämpfen, aber greifet niemals selber an:  denn fürwahr, Gott liebt nicht die Angreifer.“

-  Und:  „Es darf keinen Zwang in Glaubensdingen geben.“  -  Das betraf alle ´Buch-gläubigen´ - also Christen und Juden.  -   Wie die Muslime besaßen sie den Glauben an den einen und einzigen Gott, offenbart in heiligen Schriften.  Sie durften ihren Glauben behalten.

 

·      Die beiden größten Reiche, auf die die Araber zuerst stießen  - das persische und das oströmische Reich -  waren zu jener Zeit politisch und militärisch schwach:  

·      Viele Christen im Orient und in Nordafrika  waren mit der Kirchenpolitik der oströmischen Kaiser unzufrieden gewesen.  Sie hatten sich von der in der oströmischen Kirche gültigen Lehrmeinung getrennt und waren deshalb von den kaiserlichen Beamten des Byzantinischen Reiches bedroht und verfolgt worden.  >  So hatten sie die Araber als Befreier begrüßt.

Die unterworfenen Christen waren nicht gezwungen worden, zum Islam überzutreten.  Sie mußten jedoch eine eine besondere Steuer zahlen, sie durften keine Waffen tragen und keinen Fernhandel betreiben. Sie waren Bürger zweiter Klasse.  Das ertrugen die meisten nicht lange:  Sie wechselten den Glauben und wurden Muslime

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·      Die Kalifen hatten Bagdad zum Zentrum einer neuen Weltreligion erhoben . 

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Bagdad, Abbasiden-Palast;  Al Kadmija-Moschee

Gerichtsszene Abbasiden

 

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Sie hatten es  zu einer Hochburg der Wissenschaft gemacht, wie es keine zweite gab  - außer vielleicht Byzanz -  und zu einem der größten Handelsplätze der Erde.

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Bagdad, Universität

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·      Hinsichtlich der Verwaltung der unterworfenen Länder galt folgendes:

·      Erobertes Land wurde von den ursprünglichen Besitzern weiterbewirtschaftet  -  als Eigentum oder als Pachtland - jeweils gegen eine Abgabe

·      daneben waren staatseigene Güter angelegt worden

·      die arabischen Muslime, die Eroberer also, durften im eroberten Land keinen Grund erwerben  -  sie erhielten einen festen Betrag aus dem Staatsschatz