©gabriele weis

1.1.jäger+sammlerl-weiter.gif (2419 Byte)  l-weiter.gif (2419 Byte)1.2.b-bronzezeit1

 l-buch.jpg (1728 Byte)1.2.a   ACKERBAUERN; VIEHZÜCHTER; HÄNDLER;

HANDWERKER; KÄMPFER  / Jungsteinzeit: 
l-sanduhr.gif (4955 Byte)l-frage.gif (5457 Byte)

 

 

 

Ab etwa 7 000 v.Chr. - seit der Jungsteinzeit also - begannen die Menschen aus Wildgräsern Nahrungspflanzen zu züchten und wild lebende Schafe und Ziegen zu zähmen und zu züchten.

 

Eine tiefgreifende Revolutionierung (=Umwälzung) aller Lebensverhältnisse ist die Folge - ähnlich wie im 19. Jhd mit der Industrialisierung oder Ende des 20. Jhds. mit dem Übergang zur sogenannten ´Informationsgesellschaft´!

 

Mit dem Übergang zum Ackerbau wird ab etwa 4 000 v.Chr. ein Teil der Menschen seßhaft,...

... während die Herden haltenden Viehzüchter parallel noch lange auch ein nomadisierendes oder teilnomadisierendes Leben führen.

 

Folge 1: Der Bedarf an verschiedenartigeren und leistungsfähigeren Werkzeugen und Gerätschaften nimmt mit dieser neuen Lebensweise zu:

Steinbohrung, Keramikherstellung und Textilherstellung beginnen.

 

Folge 2: Die Bevölkerung wächst -

Die Sippenverbände verzweigen sich und es beginnen sich Stämme zu bilden.

 

Folge 3: Neuartige Konflikte beginnen das Zusammenleben mitzuprägen.

Streitigkeiten zwischen nomadisierenden und seßhaften Sippen- und Stammesverbänden ebenso wie Streitigkeiten zwischen Stammesverbänden entstehen, deren Siedlungsgebiete zu eng beieinander liegen.

Die Verteidigung und Eroberung von Landbesitz wird zu einer immer umfangreicheren Aufgabe, die nicht selten den Schutzbund mehrerer oder aller Dörfer eines Stammes verlangt. ...

 

Folge 4: Von nun an gibt es nicht mehr allein Jäger, Sammler, Viehzüchter und Ackerbauern, die jeweils die Gerätschaften, die sie brauchen, auch selbst herstellen ...

... Es entsteht als Antwort auf diese neuartig erweiterten Schutzaufgaben im Laufe der Jungsteinzeit eine gänzlich neuartige Berufsgruppe: die der Kämpfer.

 

Diese Kämpfer übernehmen es, den Stamm über die einzelnen Dorfgemeinschaften hinweg zusammenzuhalten, ihm gegebenenfalls neuen Siedlungsraum zu erobern sowie diesen zu verteidigen und den aufkommenden Handel zwischen den Siedlungen zu schützen.

 

Folge 5: Ohne ein Stück neuartiger Befehlsgewalt über ihre Stammesgenossen konnten die neuen Berufskämpfer diese Aufgaben nicht hinreichend wahrnehmen.  

Das Ergebnis dieser Entwicklung in der späten Jungstein- und der frühen Bronzezeit: die allmähliche Herausbildung von ´Ständen´.

´Stände´ sind feste Gruppierungen innerhalb einer Gesellschaft, in die man in der Regel nicht willkürlich eintreten kann, sondern in die man hineingeboren wird.

Stände werden gebildet, wenn eine Gesellschaft dazu übergeht, Produktionsaufgaben und Organisationsaufgaben von verschiedenen Menschengruppen wahrnehmen zu lassen.

 

Selbstredend machen dabei immer die Organisatoren die Vorgaben für die Produzenten.

Sie begreifen sich als Edle und Herren und bilden einen in Einfluß und Einkommen bevorrechteten (=privilegierten) Gesellschaftsstand, den Adel.

 

Folge 6:  Im Gegenzug für die Leistungen der Kämpfer haben die Produzenten für die Ernähnung und ein standesgemäßes - also ihre Macht repräsentierendes - Auskommen ihrer Schutzherren/Patrone aufzukommen.

Meist ist der Versorgungsanspruch des adeligen Kämpferstandes durch ein Obereigentum am Landbesitz einer Reihe von Bauern abgesichert:   die sogenannte ´Grundherrschaft´ (=Feudalbesitz/ -recht).

Sie verpflichtet den Bauern zu Abgaben und Dienstleistungen, sogenannten ´Fron´- oder Herren-Diensten, und umgekehrt den Grundherrn zur Gewährleistung von Recht und Ordnung nach innen wie außen.

 

 

Folge 7:  Über der neuen Ständegruppierung entstehen allmählich aus den früheren, teilweise matriarchalischen (mutterrechtlichen) Einflußverhältnissen patriarchalische (vaterrechtliche) Gesellschaftsgefüge.

 

Ab etwa 7 000 v.Chr. - seit der Jungsteinzeit also - begannen die Menschen aus Wildgräsern Nahrungspflanzen zu züchten und wild lebende Schafe und Ziegen zu zähmen und zu züchten.

 

Eine tiefgreifende Revolutionierung (=Umwälzung) aller Lebensverhältnisse ist die Folge - ähnlich wie im 19. Jhd mit der Industrialisierung oder Ende des 20. Jhds. mit dem Übergang zur sogenannten ´Informationsgesellschaft´!

 

Mit dem Übergang zum Ackerbau wird ab etwa 4 000 v.Chr. ein Teil der Menschen seßhaft,...

... während die Herden haltenden Viehzüchter parallel noch lange auch ein nomadisierendes oder teilnomadisierendes Leben führen.

 

Folge 1: Der Bedarf an verschiedenartigeren und leistungsfähigeren Werkzeugen und Gerätschaften nimmt mit dieser neuen Lebensweise zu:

Steinbohrung, Keramikherstellung und Textilherstellung beginnen.

 

Folge 2: Die Bevölkerung wächst -

Die Sippenverbände verzweigen sich und es beginnen sich Stämme zu bilden.

 

Folge 3: Neuartige Konflikte beginnen das Zusammenleben mitzuprägen.

Streitigkeiten zwischen nomadisierenden und seßhaften Sippen- und Stammesverbänden ebenso wie Streitigkeiten zwischen Stammesverbänden entstehen, deren Siedlungsgebiete zu eng beieinander liegen.

Die Verteidigung und Eroberung von Landbesitz wird zu einer immer umfangreicheren Aufgabe, die nicht selten den Schutzbund mehrerer oder aller Dörfer eines Stammes verlangt. ...

 

Folge 4: Von nun an gibt es nicht mehr allein Jäger, Sammler, Viehzüchter und Ackerbauern, die jeweils die Gerätschaften, die sie brauchen, auch selbst herstellen ...

... Es entsteht als Antwort auf diese neuartig erweiterten Schutzaufgaben im Laufe der Jungsteinzeit eine gänzlich neuartige Berufsgruppe: die der Kämpfer.

 

Diese Kämpfer übernehmen es, den Stamm über die einzelnen Dorfgemeinschaften hinweg zusammenzuhalten, ihm gegebenenfalls neuen Siedlungsraum zu erobern sowie diesen zu verteidigen und den aufkommenden Handel zwischen den Siedlungen zu schützen.

 

Folge 5: Ohne ein Stück neuartiger Befehlsgewalt über ihre Stammesgenossen konnten die neuen Berufskämpfer diese Aufgaben nicht hinreichend wahrnehmen.  

Das Ergebnis dieser Entwicklung in der späten Jungstein- und der frühen Bronzezeit: die allmähliche Herausbildung von ´Ständen´.

´Stände´ sind feste Gruppierungen innerhalb einer Gesellschaft, in die man in der Regel nicht willkürlich eintreten kann, sondern in die man hineingeboren wird.

Stände werden gebildet, wenn eine Gesellschaft dazu übergeht, Produktionsaufgaben und Organisationsaufgaben von verschiedenen Menschengruppen wahrnehmen zu lassen.

 

Selbstredend machen dabei immer die Organisatoren die Vorgaben für die Produzenten.

Sie begreifen sich als Edle und Herren und bilden einen in Einfluß und Einkommen bevorrechteten (=privilegierten) Gesellschaftsstand, den Adel.

 

Folge 6:  Im Gegenzug für die Leistungen der Kämpfer haben die Produzenten für die Ernähnung und ein standesgemäßes - also ihre Macht repräsentierendes - Auskommen ihrer Schutzherren/Patrone aufzukommen.

Meist ist der Versorgungsanspruch des adeligen Kämpferstandes durch ein Obereigentum am Landbesitz einer Reihe von Bauern abgesichert:   die sogenannte ´Grundherrschaft´ (=Feudalbesitz/ -recht).

Sie verpflichtet den Bauern zu Abgaben und Dienstleistungen, sogenannten ´Fron´- oder Herren-Diensten, und umgekehrt den Grundherrn zur Gewährleistung von Recht und Ordnung nach innen wie außen.

 

 

Folge 7:  Über der neuen Ständegruppierung entstehen allmählich aus den früheren, teilweise matriarchalischen (mutterrechtlichen) Einflußverhältnissen patriarchalische (vaterrechtliche) Gesellschaftsgefüge.