indien unter kolonialer herrschaft
INDIEN ZWISCHEN UNABHÄNGIGKEITSKAMPF UND GEGENWART
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Relig. Ref. sind Voraussetzungen zu innerer Erneuerung: RAM MOHAN Roy (1772-1833) lehrt den 1828 Brahma Samaj (Verschmelzung ind. und christi. Religion). DAYANAND SARAS
VATI (1824-83) ruft im >Arya Samaj< 1875
zur Rückbesinnung auf die Urlehre (Veda) Der Dorfheilige Ramakrisbna (1836
bis 1886) verbindet westl. Bildung mit
hind. Frömmigkeit.
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Ind. Nationalbewegung: An Colleges und Universitäten bildet sich eine europäisierte ind. Oberschicht. Ihre bewußte Pflege nat. Traditionen gegen soz. Zurücksetzung und kult. Unbehagen bleibt zunächst ohne Breitenwirkung infolge polit. Apa thie bzw. relig. Standesvorurteile (Kasten wesen). |
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Gründung des ind. Nat.-Kongresses zur Mitbeteiligung an der Reg. |
1885 | ||
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Die Briten reagieren unsicher: Sie schüren die ind. Gegensätze, gewähren aber seit 1892 bedingtes Wahlrecht für das Zentral- Parlament und lassen höhere ind. Beamte in Stadt-Verw. und im Rat des Vize-Kgs. bzw. der Prov. zu. Hungersnöte und Pestepidemien (1896/97), vor allem der jap. Sieg über Rußland stärken die »Neue Partei« der Extremisten unter TILAK (1856-1920). |
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Nat. Unzufrieden heit über die Teilung Bengalens (Neubildung einer Prov. mit Moslem-Mehrheit): Boykott brit. Textilien, Bombenattentate. In der Moslem-Liga (gegr. 1906) meldet die islam. Minderheit ihre Interessen an. Trotzdem Rücknahme der Teilung, dafür 1911 Verlegung der Zentralreg. nach der Mogul-Stadt Delhi. |
1905
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Pakt von Lucknow: Hindus und Mos lems fordern gemeinsam die Autonomie. |
1916 | ||
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Die innenpolit. Lage Indiens wird auch im Weltkrieg nicht stabilisiert. Höhe punkt der Unruhen ist das April Blutbad von Amritsar; Brit. Truppen schießen in eine Volksmenge (über 1000 Tote und Verwundete). Die Montagu-Chelmsford-Reformen sehen deshalb eine Regierungsteilung in den Prov. (»Dyarchie«, bis 1935) vor: Be stimmte Ressorts (»Reserved subjects« : Polizei, Grundsteuer u. a.) sind den brit. Behörden vorbehalten; andere (»Trans ferred subjects« : Landwirtschaft, Indu strie, Unterrichts- und Gesundheitswesen u. a.) werden von ind. Ministerien ver waltet. |
1919
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An die Spitze der Nationalbewe gung tritt Mohandas Karamchand Gandhi (1869-1948), der »Mahatma« (»Hochherzige«), der großen Einfluß auf den Nat.-Kongreß hat und den polit. Kampf um Selbstbestimmung (Swaraj) mit den Mit teIn der altind. »Idealen Wahrheit« (Sa tya), Gewaltlosigkeit (Ahimsa) und Läu terung durch Nächstenliebe (Brahma charya) aufnimmt. Symbole des Unab hängigkeitsstrebens werden der »Khad daz« (handgesponnenes, weißes Baum wollzeug) und die Salzgewinnung am Meer, um die Monopole Englands zu brechen. |
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Der 1.»Satyagraha«-Feldzug (gegen Zu sammenarbeit mit England und gegen Ver fassung) endet mit der Verurteilung GANDHIS zu 6 Jahren Gefängnis. Er wird jedoch 1924 begnadigt und beginnt seinen Kampf um wirtschaftl. und soz. Reformen (bis 1936). Sein Wirken kommt den 60 Mill. Parias (»Unberührbaren«) zugute. |
1920-22
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Vizekg. Lord READING regiert ab solut ohne Volksvertretung. |
1921-26 | ||
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Annahme des Verfassungsentwurfs MOTTLAL NEHRUS durch den Kongreß und Ultimatum an England: Dominion-Status für Indien innerhalb Jahresfrist. |
1928 | ||
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Der 2.»Satyagraha«-Feldzug, in dem GANDHt und ca. 60000 Nationalisten verhaftet werden, wird unterbrochen durch den »DeIhi-Pakt« zwischen GANDHt und Lord IRWIN (Vizekg. seit 1926): Aussetzung des »zivilen Ungehorsams« gegen Freilassung der polit. Gefangenen. |
1930 | ||
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Nach 3 »Round Table«-Konferenzen in London wird der Feldzug fortgesetzt (1932-34). |
1931 | ||
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Government of lndia Act: Einführung der Dyarchie für die Zentralreg., Autonomie für die Provinzreg., doch Sonderrechte des Vizekönigs und der Gouverneure. |
1930/34 | ||
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Nach den Wahlen, aus denen die Kongreßpartei in 6 von 11 Prov. als Siegerin hervorgeht, tritt die neue Verfassung in Kraft. |
1935 | ||
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Burma wird von Indien getrennt und erhält den Status einer Kronkolonie.
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1937 | ||
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Im Zweiten Weltkrieg scheitert die radikale, gegen England gerichtete Politik SUBRAS CHANDRA BOSES (1897-1945). Während sich BOSE mit den Nat.-Soz. verbündet,... ... führt GANDHI den 3. »Satyagraha«-Feldzug (Anti kriegspropaganda), unterstützt von Jawa harlal Nehru (1889-1964). |
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Kampf um den Pakistan-Plan der Moslem-Liga unter MOHAMMED ALl JINNAH (1876-1947): Errichtung unab hängiger Moslem-Staaten. |
1940 | ||
| Großbritannien bietet durch Sir
STAF
FORD CRIPPS ( 1889-1952) Indien die Domi
nion-Verfassung nach Kriegsende an.
GAN DHI reagiert mit der Aufforderung: »Eng länder, verlaßt Indien!« |
1942 | ||
Die im Krieg gemachten brit. Zusagen löst die Labourreg. ATTLEE ein |
1946 | ||
| Verfassunggebende Vers. und ind. Übergangs-Reg. bereiten die Unab hängigkeit vor, die im Indian Independence Ac t verkündet wird. | 1947 | ||
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Schwere Krisen: Hindu- und Mos lem-Massaker. Flucht und Umsiedlung relig. Minderheiten |
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| Ermordung Gandhis. | 1948 | ||
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Das Verhältnis zu Pakistan belastet der Streit um Kaschmir: |
1947/8 | ||
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Hindu-Freiwillige
und afghan. Stämme greifen in die Revolte gegen das feudale Fsm. ein,
nach Massakern auch Indien und Pakistan.
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Auf ind. Betreiben Verhaftung des MP. Scheich ABDULLAH, der Autonomie für Kaschmir erstrebt. Gegen eine UN-Resolution Anschluß des ind. besetzten Teils an Indien. |
1957 | ||
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Grenzkonflikte mit China, das die McMahon-Linie nicht anerkennt und nördl. Grenzgebiete besetzt. |
1959 | ||
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Ind. Prestigeverluste durch die gewaltsame Annexion port. Restkolonien (Goa). |
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Chin. Offensive in der Nordost-Prov. (NEFA). Sie offenbart die Schwächen der ind. Armee. |
1961 | ||
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Die chin. Besetzung des Aksai-Chin-Plateaus verschärft den Konflikt. |
1962 | ||
Chin.-ind. Konllikt im Grenzgebiet von Sikkim. |
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Relig. Unruhen (1964), Sprachkämpf. (1965), Naturkatastrophen verschärfen die Lage. |
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Assam, Nagaland, die Sikhs fordern Autonomie |
1967 | ||
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Die erste komm. Reg. in Kerala wird aufgelöst. |
1958 | ||
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Pakistan: Permanente Staatskrisen im zweigeteilten »Land der Reinen« durch Großgrundbesitzer-Cliquen, relig. Fana tismus und Mangel an Führungsintelli genz. Ost-Pakistan wehrt sich gegen west pakist. Bevormundung (Urdu als Staats sprache). |
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Nach der Wahlniederlage der Moslem-Liga leitet eine Notstands-Reg. Verf.-Reformen ein, doch stürzt die Armee den Gen.-Gouv. GHULAM MOHAMMED [seit 1951]. Unver ändert bleibt die Außenpolitik: fester An schluß an das westl. Paktsystem . |
1954
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Proklamation der Islam-Republik (Voll mitglied des Commonwealth); doch ver tiefen sich die Gegensätze zwischen Ost- und Westpakistan. |
1956 | |
| Machtübernahme FM. Ayub Khans (1907-74), der Verw.. Politik, Wirtschaft und die demokrat. »Basis-Institutionen« (Gemeinden) stabilisiert. | 1958 | ||
| Regelung der Nutzung des Induswas sers mit Indien und Baubeginn des Pro jekts zur Bewässerung des Indusbeckens. | 1960 | ||
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Grenzvertrag mit China. |
1963 | ||
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Spannungen mit Indien durch den Streit um das Rann von Katsch werden durch ein Abkommen entschärft, doch führen islam. Freischär ler-Aktionen in Kaschmir zum 2. ind.-pakistan. Krieg. Er wird nach UN- Vermittlung und auf sowjet. Initiative auf der Konferenz von Taschkent beigelegt. |
1965/6
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| Durch Bürgerkrieg in Ost-Pakistan Flüchtlingsproblem in Bengalen. 3. ind.-pakistan. Krieg. | |||
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Wahlsieg der Opposition. in Pakistan. |
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Unruhen in Ost-Pakistan führen zum Rücktritt AYUB KHANS, Über
gabe der Gewalt an Präs. YAHYA KHAN. Die in West-Pakistan sieg reiche zentralist. »Volkspartei" unter ALl BHUTTO verhindert den Zusammentritt der Nat.-Vers. |
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Schwere blutige Unruhen in Ost-Pakistan, Proklamation des unab hängigen Bangla Desh. Bürgerkrieg: Mil lionen fliehen vor den Truppen der Zen tralreg. nach indien. |
1971
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Der 3. ind.-pakistan. Krieg endet mit der Niederlage Pakistans und der Eroberung Ost-Pakistans, das als Bangla Desh ein selbständiger Staat wird.
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1967/70
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spiegel23/02 |
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Bangla Desh
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1974
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Nach Verhängung des Ausnahmezu standes und Vereinigung der Ämter des Staats präs. und MP. durch MUJIBUR RAHMAN. : Militärputsch. MUJIBUR RAHMAN ermordet. |
1975 | ||
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Indische
Union (Bharat): |
1947-64 |
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Eingliederung der Moslem-Fsm.Junagadh und Hyderabat. |
1948 | ||
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Verfassung
der Ind. Unions-Republik: |
1950 | ||
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Dank NEHRUS »dynamischer
Neutralität« vermittelt die Führungsnation der blockfreien Staaten«
in den großen Weltkrisen.
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1953
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Wahlsieg der Kongreß-Partei (75 Prozent). Größtes Problem ist die Übervölke rung: Staatl. Programm. zur Bekämpfung von Hunger, Armut, Verelendung. I. Fünfjahresplan zur Förderung der Landwirtschaft. Der Wanderprediger VINOBE BHAVE erreicht bis 1955 Bodenreformen durch freiwillige Land abgabe. Verstaatlichung von Banken, Ver sicherungen und des Flugverkehrs. |
1951
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2. Fünfjahresplan zur Erschließung von Rohstoffen, Ausbau von Industrien mit Auslandshilfe (Stahlwerke Rourkela, Bhilai u. a.), des Schul- und Bildungswe sens. Trotz aller Anstrengungen sinkt das Volkseinkommen (jährl. Bevölkerungs zunahme um ca. 15 Mill.). Aufklärungs aktionen gegen relig. Tabus (hl. Rinder), Vorurteile (Kasten), Unwissenheit (Geburtenkontrolle) |
1956 | ||
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Nachfolgerin des in Taschkent verstorbe nen MP. SHASTRl wird Jan. Indira Gandhi (geb. 1917). Hungersnöte, Unruhen (u. a. in Naga land, Assam, Bengalen und Kerala), relig. Hindu-Demonstrationen. |
1966 | |
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Blutige Auseinandersetzungen zwischen Hindus und Moslems in Ahma dabad.
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1969
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Vertrag mit der UdSSR. |
1971 | ||
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Kernwaffenversuch; Indien wird sechste Atommacht.
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1974 | ||
| Nach gerichtl. Widerruf der Wahl von Frau GANDHI ins Parlament sowie Nie derlage der Kongreßpartei in Gujarat: I. Gandhi regiert mit Ausnahmezustand: Verhaftungen, Verbot der Opposition, Pressezensur, wirtschaftl. Maßnahmen. | Juni 1975-März 1977 | ||
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spiegel
46/2000
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Ceylon: Die brit. Kronkolonie erhält den 1948 Dominion-Status unter MP. D. S. SENANAYAKE (1884-1952). 1954 Colomho-Kon!erenz asiat. Staaten zur Abstimmung ihrer polit. Zusammenar beit. Die neutralist., linksradikale 1956 Volksfrontreg.desMP. S.Bandaranaike (1899-1959 [ermordet)) fordert Abzug der brit. Truppen. Seine Witwe 1960-65 Sirimawo Bandaranaike führt als MP. die Politik der Freiheits-Partei wei ter. Unruhen der Tamilen-Minderheit und 1962 nat. Offiziersrevolte. Die USA sperren ihre Kredite bis zur 1965 Bildung einer Koalitions-Reg.
Starker polit. Einfluß der Geist lichen (Mullahs) und Stammesführer.
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