DEUTSCHE LITERATURGESCHICHTE © gabriele weis
READER: jugend als literarisches thema des 20., 19. + 18.jhds...
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1938 Ödön von Horwath / JUGEND OHNE GOTT10
http://www.referate.heim.at/referate/html/jugend04.html
Die Handlung setzt am 34. Geburtstag des Erzählers ein und zeigt ihn bei seiner Arbeit als Gymnasiallehrer.
Der Lehrer merkt, dass er eine ‘andere Sprache’ spricht als seine Schüler. Die Klasse versteht seine Ansichten von Fairness und Gleichberechtigung überhaupt nicht. Durch die Aussage, dass auch ein Neger ein Mensch ist kommt er in Konflikt mit den Eltern des Schülers N. Der Direktor ermahnt ihn daraufhin, keine solchen Ausdrücke zu Verwenden.
Kurze Zeit später erhält er einen Brief von der Klasse, in dem steht, dass sie ihn nicht länger als Lehrer wollen.
Die Klasse fährt kurze Zeit später in ein Ferienlager, wo sie eine vormilitärische Ausbildung erhält.
Der Lehrer ist innerlich ganz entsetzt, wenn er die Jungen marschieren oder mit Waffen umgehen sieht. Aber er Vertritt dazu keine öffentliche Meinung, da er weiß, dass das Folgen für ihn haben würde.
Am zweiten Tag geht er zum Pfarrer. Durch die Unterhaltung mit ihm beginnt er seinen Weg vom Schweigen zum Reden. Das ist der Wendepunkt des Buches. Der Erzähler sieht seine Fehler ein und beginnt mit dem Weg zurück zu ‘Gott’, wenn er auch den Gott, den der Pfarrer meint nicht mag.
Der Lehrer beobachtet eines Nachts, dass Z von einem fremden Jungen einen Brief erhält. Am nächsten Morgen wird ihm von einer Rauferei zwischen N und Z berichtet. Die Rauferei begann weil, Z Nachts immer in sein Tagebuch schreibt, was N sehr stört. Z bewahrt sein Tagebuch und seine Briefe in einem verschlossenen Kästchen auf.
Der Lehrer nutzt eine Gelegenheit um dieses Kästchen aufzubrechen und Zs Tagebuch zu lesen. In dem Tagebuch steht, dass Z ein Liebesverhältnis zu Eva, die eine jugendliche Räuberbande anführt, hat. Am Ende des Tagebuchs steht, dass er jeden umbringt, der sein Kästchen anrührt.
Nachdem die Klasse zurückkommt, kommt es zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen N und Z, der N verdächtigt sein Kästchen aufgebrochen zu haben. Der Lehrer fühlt sich schuldig und bedauert seine Aktion. Er merkt auch, dass der Schüler T ihn beobachtet, als ob er etwas ahnt.
Zwei Tage später wird N erschlagen gefunden. Z wird verdächtigt.
Einige Zeit später beginnt ein Prozess über den Mord. Im Laufe des Prozesses erfährt man etwas über das gespannte Verhältnis zwischen Z und seiner Mutter.
Die erste Überraschung im Verlauf des Prozesses ist, dass Z den Mord gesteht und auf eine Verteidigung verzichtet.
In einer Prozesspause wird dem Lehrer klar, dass er an Gott glaubt, obwohl er ihn nicht mag. Das bewegt ihn immer mehr dazu zu sagen wer das Kästchen wirklich aufgebrochen hat.
Im weiteren Verlauf des Prozesses beginnt die Vernehmung der Zeugen. Im Mittelpunkt steht dabei die Mutter des Z. Die wichtigste Aussage von ihr ist, dass der Kompass, der bei der Leiche gefunden wurde nicht der ihres Sohnes ist.
Sie will ihren Sohn dazu bringen zuzugeben, dass er gar nicht der Mörder ist. Es kommt zu einem Streit zwischen Z und seiner Mutter. Man erfährt dabei, dass sich Z von seiner Mutter vernachlässigt fühlt.
Anschließend wird der Lehrer in den Zeugenstand gerufen. Er sagt, dass er das Kästchen geöffnet hat. Diese Aussage belastet Eva und entlastet Z.
Eva wird danach befragt. Sie entlastet auch Z durch die Schilderung des Tathergangs, der die Hypothese des Verteidiger unterstützt, dass noch ein dritter am Tatort gewesen sein muss, der N mit einem Stein erschlagen hat. Sie bekennt auch öffentlich, Z nie geliebt zu haben was diesen zutiefst verletzt. Außerdem beschreibt sie das Aussehen des fremden Jungen. Der Lehrer ist sofort alarmiert, weil T in diese Beschreibung passt. Er ist sich sicher, dass T der Mörder ist.
Das Urteil war vorerst, dass Z eine kleine Freiheitsstrafe erhält. Gegen Eva wird ein Prozess wegen meuchlerischen Mordes angesetzt, der in 3 Monaten stattfindet Er ist aber überzeugt, dass Eva nicht schuldig ist. Er wird versuchen den richtigen Mörder zu finden. Bei einem Gespräch mit T wird sich der Lehrer immer sicherer, dass er der Mörder ist.
An einem Morgen bekommt der Lehrer Besuch von einem Schüler seiner Klasse. Er erzählt dem Lehrer, dass er und noch ein paar Jungen einen Klub gegründet haben. Dieser Klub will dem Lehrer helfen T zu überführen. Der Schüler B hat T einmal sagen hören, dass er gerne einmal sehen will, wie einer stirbt und wie ein Kind auf die Welt kommt. Die Mitglieder des Klubs treffen sich einmal wöchentlich und lesen, was verboten ist. Sie werden T Tag und Nacht beobachten und dem Lehrer Bericht erstatten.
Acht Tage später besucht ihn der Pfarrer, den er im Zeltlager kennengelernt hat und bietet ihm eine Stelle in einer Missionarsschule in Afrika an. Der Pfarrer fordert ihn auf alles der Mutter von T zu erzählen, was er dann auch macht.
T empfängt den Lehrer selbst, denn seine Eltern haben keine Zeit für ihn.
In dem achten Bericht des Klubs steht erstmals etwas ungewöhnliches. T hat sich mit einer Dame getroffen. Es ist das Freudenmädchen Nelly. Ein weiterer Ex-Lehrer mit dem Namen Julius Cäsar, den der Lehrer in einer Bar kennen gelernt hat will ihm helfen T zu fangen. Er ist mit Nelly verbunden und will T bei frischer Tat ertappen. Doch der Plan schlägt fehl.
In der darauffolgenden Nacht wird der Lehrer von zwei Kriminalkommissaren geweckt und zu dem Haus des T gebracht. Die Polizisten wollen wissen, was er bei der Mutter des T wollte, denn er hat sich das Leben genommen. Die Mutter behauptet, dass der Lehrer schuld daran ist, dass sich T das Leben genommen hat. Als Beweis hat sie ein abgerissenes Stück Papier, auf T dem Lehrer vorwirft, ihn in Tod getrieben zu haben. Die Mutter erleidet einen Nervenzusammenbruch, wobei ihr die zweite Hälfte des Abgerissenen Zettels runterfällt. Auf diesem Teil des Zettels ist ein Geständnis von T.
Damit ist der Mord des N aufgeklärt und der Lehrer geht nach Afrika.
| gk
d 12/2 -
die schüler/innen haben die nebenstehenden buchanalysefragen bearbeitet
> ergibt 2/3 ihrer note; -
sie bewerten überdies via auslosung die arbeitsergebnisse eines
mitschülers /einer mitschülerin > die benotung der qualität dieser
bewertung ergibt das letzte drittel ihrer zusätzlichen schriftlichen note
in 12/2
AUTOR/IN: ses |
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1.
Die hier dargestellte Jugend wird aus der Sicht eines Lehrers, zur
Zeit des dritten Reichs, erzählt. Die Interessen die mit der Schilderung der
Jungend von einigen seiner Schüler verfolgt werden sind, dass er zeigen
will, dass in der Zeit in der Lebt immer wenig Wert auf Gott gelegt und
nicht nur bei der Jungend aber besonders bei der denn sie bekommen es von
den Erwachsenen nicht besser oder anders vor gelebt. Auch er lebte wie er
sagt ohne Gott in seiner kleinen Wohnung und fühlte sich dort nie richtig
wohl. Da er selbst ohne Gott lebte konnte er den Jugendlich nicht helfen
und auf den Weg mit Gott bringen. Bis er eines Tages mit seiner Klasse in
ein sogenanntes Camplager musste, wo den Jungendlich dass Marschieren,
Schießen und Überleben bei gebracht werden sollte. In diesem Camp kommt
es zu eine Zwischenfall mit Todesfolgen. Es wird einer seiner Schüler
erschlagen und zuerst liegt der Verdacht auf einem wilden Mädchen, dass
in dem selben Wald in einer art Besserungsanstalt war. Das Mädchen hatte
ein Verhältnis mit einem seiner Schüler, die er nur mit den Initialen
ihrer Nachnamen erwähnt. Der besagt Schüler war einer der wenigen Jungen
die ein Tagebuch führten, er wird nur mit Z erwähnt, und um den nächtlichen
Treffen des Z mit dem Mädchen auf die Spur zu kommen bricht der Lehrer
das Kästchen auf, in dem sich das Tagebuch befindet und liest es nur
bekommt er es nicht mehr verschlossen bis der Z zurück kommt. Darauf hin
wird dieser sehr sauer und verdächtigt seinen Zeltkameraden ,den N, das Kästen
aufgebrochen zu haben und ist sehr sauer auf ihn. Am nächsten Tag wird
der N tot im Wald aufgefunden. Als
sie wieder in der Stadt sind kommt es zu einer Gerichtsverhandlung in der
alle Beteiligten als Zeugen geladen sind und das Mädchen ist schon in
Gewahrsam genommen worden weil sie die Hauptverdächtige ist. Auch
der Lehrer muss seine Aussage als Zeuge machen doch bevor dazu kommt hat
er eine seltsames Erlebnis. Bevor er Aussagen muss hört eine Stimme die
von ihm will, dass er vor Gericht nichts verschweigt und alles sagt was er
weiß dann würde auch alles wieder in Ordnung kommen. Und als er dann als
Zeuge aufgerufen wird erzählt die ganze Wahrheit, dass er das Kästchen
erbrochen hat und den Z nachts beobachtet hat. Beeindruckt
von der Aussage des Lehrers sagt auch das Mädchen die volle Wahrheit nämlich
dass nicht der Z den N erschlagen habe sondern ein anderer Junge den sie
nicht erkennen konnte. Denn der Z hat gesagt er wäre der Mörder gewesen
denn er wollte nicht dass das Mädchen, dass er meinte zu lieben,
eingesperrt wird doch durch die Aussage des Mädchen ist sein Plan
fehlgeschlagen und der erfährt, dass sie ihn nicht liebt. Sie sagt
weiter, sie habe einen Jungen mit „Fischaugen“ gesehen der den N
erschlagen hat. Als
der Lehrer das hört muss er sofort an den T denken, denn er war schon häufiger
der Meinung, dass er Fischaugen hat. Also versucht er mit Hilfe eines
Freundes den T zu überführen. Sein Verdacht bestätigt sich als er hört,
dass der T unbedingt mal sehen wollte wie ein Mensch stirbt und wie einer
auf die Welt kommt. Der T war ein Jungendlicher der immer alles ganz genau
wissen musste und alles beobachtet. Der
Lehrer und sein Freund stellen ihm eine Falle doch in diese Falle geht der
T nicht doch er fühlt sich so in die Enge getrieben, dass er sich am Ende
selbst umbringt und in einem Abschiedsbrief schreibt: „Der Lehrer trieb
mich in den Tod. Denn der Lehrer weiß es, dass ich den N erschlagen habe.
Mit einem Stein-„ Der
Lehrer der seine Stelle als Lehrer verloren hatte geht nach Afrika und das
Mädchen kommt frei. Und
er gibt eine Gruppe von Jungs aus der alten Klasse des Lehrers die sich
treffen und über die Reden aus dem Radio oder der Zeitung reden und sich
darüber lustig machen. 2.). Die hier erzählte
Jugend der Schüler spiel in der Oberschicht denn es wird beschrieben wie
der Lehrer den T beschriebt und der wohnt mit seinen Eltern in einem
Schloss ähnlichen Haus. Doch der Lehrer selbst wohnt in einer kleinen
Wohnung mitten in der Stadt und nicht am Rande der Stadt wie der T. Bei
dem Mädchen wird es nicht ganz klar aus welcher Schicht sie kommt. Aber
man kann denken, dass sie auch nicht aus einer so hohen Schicht
kommt denn sie überfällt mit ihrer Räuberbande eine Bäuerin um genug
Essen und Trinken zu haben. 3.)
Die hier erzählte Jugend ereignet zur Zeit Adolf Hitlers der in
dem Buch nur als Oberplebejer bezeichnet wird. Es wird auch beschrieben
wie an seinem Geburtstag alle Flaggen aus ihren Fenstern hängen und bei
der Festparade mit marschieren. 4.)
Die Jugend ereignet sich in einer Klasse die nur aus Jungen besteht
und um marschieren und überleben zu lernen in ein sogenanntes Zeltlager
muss. Das alles wird aus der
Sicht des Lehrers erzählt. Doch der nennt seine Schüler nie bei ihren
Namen sondern immer nur bei den Initialen ihrer Nachnamen. Durch
die Konstellation ergibt sich der Eindruck, dass die Jugendlichen sehr
allein gelassen sind und weder von zu Hause noch von der Schule Unterstützung
kommen mit den für sie vielleicht auftretenden Problemen fertig zu
werden. Aber wenn es dann einen Menschen gibt, hier ihr Lehrer, der ihnen
Helfen will sie zu Aufmerksamen Menschen zu machen kommt es einem vor als
wüssten sie gar nichts mit dieser Hilfe an zu fangen. Es kommt zu dem
Fall, dass einer der Schüler in einem Aufsatz abfällig über Neger
schreibt und der Lehrer dann sagt, dass Neger genau wie er und seine Schüler
auch Menschen mit den selben Rechten sind. Damit wollte er bezwecken, dass
seine Schüler nicht stur alles wiedergeben, was sie im Radio hören
sondern erst mal ihre eigenen Gedanken dazu machen und dann sich dazu äußern.
Doch am Tag nach dem er das gesagt hatte steht der Vater des betroffenen
Schülers in der Schule und beschwert sich bei der Direktion über das
Verhalten des Lehrers. Wenn die Schüler zu Haus ein solches Verhalten
vorgelebt bekommen können sie sich ja nicht wirklich ändern und zu
aufmerksamen und nachdenken Menschen werden. Das muss auch der Lehrer
einsehen doch er ist sehr froh, dass es nach dem er seine Stelle verloren
hat wenigstens eine kleine Gruppe Jugendlicher aus seiner Klasse gibt die
sich heimlich treffen und über solche Sachen reden und sich darüber
lustig machen. 5.)
Die erzählte Jugend ist dadurch gekennzeichnet, dass die ganzen
Jugendlich kaltschnäuzig über die bestehenden Probleme in der Welt
hinweggehen und sich keiner um den anderen kümmert. Das wird hier so erzählt,
dass das daran liegt, dass die Jugendlichen ohne Gott leben und gar nicht
mehr wissen was Gott ist. Es gibt ein paar einzelne unter ihnen die sich
bei den ihnen vorgesetzten Dinge wagen diese zu hinterfragen doch das ist
die Minderheit der Jugendlichen. Die hier beschrieb Jugend hängt bestimmt
sehr stark mit dem vorgefallenen Mord in ihren Reihen zusammen. Aber auch
die Liebe spielt ein Rolle es ist zwar eine hoffnungslose Liebe denn sie
geht nur von einer Seite aus. Und alle diese Faktoren führen zu dem hier
beschrieben Verhalten des Jugendlichen Z. Seine
Jugend ist sicher auch durch die Zeit in der lebt stark mitgeprägt und da
er nicht zu den Individuen unter den Jugendlichen gehört fällt es ihm
sehr schwer seinen Weg zu gehen ohne sich ins Verderben zu bringen. Denn
er macht alles, was ihm von seinen Eltern und
dem Oberplebejer vorgelebt und gesagt wird. 6.)
Bei mir bewirkt die hier erzählte Jugend eine Art erstaunen denn
ich dachte immer Jugendliche seien in solchen Situation wie die hier
geschilderte etwas aufmerksamer und überlegender. Ich war nicht der
Meinung, dass alle Jugendliche so einfach das ihnen vorgelebte Verhalten
adaptieren und gar nicht über die Folgen oder die Wirkung dieses
Verhalten nachdenken. Das hat mich dazu gebracht, dass ich meine Umgebung
jetzt genauer beobachte so wohl bei Jugendlich als auch bei Erwachsen weil
ich will wissen, ob das hier beschriebene Verhalten der Jugendlichen nur
zur Zeit des Oberplebejers existent war oder ob es das heute noch gibt.
Aber ich bin der Meinung, dass die heutige Jugend in solchen Situationen
ein wenig mehr über die Folgen ihres Handels nachdenkt und nicht wie die
Lemminge alles nach macht was ihnen vorgemacht wird. Natürlich sind das
nicht alle aber bestimmt 75%.
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